Dienstag, 28. Januar 2014

Die Mär vom freien Vogel


Wie bereits notiert ist Freiheit nichts, das uns umgibt, sondern ein spiritueller Zustand - wenngleich auch der Geist gefangen sein kann, und genau das ist das zentrale Thema, weshalb wir überhaupt hier auf Erden sind. Die materielle Welt ist ein Gefängnis.

Tiere (und Pflanzen) in Freiheit gibt es nicht, diese Vorstellung ist romantischer Quatsch. Alles Leben auf Erden befindet sich in Gefangenschaft; Es ist der Hunger, der Durst, es ist das Verlangen nach Sex und die Notwendigkeit des Schlafes. Der Unterschied zwischen Tier und Mensch aber besteht darin, dass der Mensch im Gegensatz zum Tier oder der Pflanze die geistige Kapazität hat, sich seiner Gefangenschaft bewusst zu werden.

Der romantisierte "freie Vogel" der menschlichen Vorstellung existiert nicht, er muss tatsächlich den ganzen Tag nach Nahrung suchen, nach neuer Energie, um seinen Körper in Funktion zu behalten, und wozu das ganze Treiben? Nur um zu zwitschern, am Abend einzuschlafen und am folgenden Morgen beginnt das gleiche Spiel von vorn. Der "freie Vogel" könnte genauso frustriert sein, wie Mensch sich fühlen kann - doch ihm fehlt das Bewusstsein, seine Situation zu erfassen. Das ist der Unterschied.

Ironischerweise ist der Mensch um so viel intelligenter als das Tier, als er sich auch dümmer als jedes Tier verhalten kann.

 
Nur der Mensch kann auf die Idee kommen, in den Widerstand zu treten; gegen den grossen Magneten im Aussen in den Kampf zu ziehen und seinen Launen trotzen zu wollen. Den gänzlich falschen Weg einzuschlagen und dadurch völlig ausser sich zu geraten, denn das ist die Konsequenz dieses irren Treibens.

Gott wie soll ich nur vermitteln, dass es nicht die Aufgabe des Menschen ist, die Welt zu befreien? Das Böse in der Welt zu bekämpfen? Denn die Erde kann nicht befreit werden, der einzige Grund, weshalb Materie (manifestierter Zeitraum/Raumzeit) überhaupt "existiert" (und ich setzte das in Klammern, weil Materie in Wahrheit nicht existiert), ist die Gefangenschaft, das Gericht. Und darin befinden wir uns auf Erden: im Resident Evil.

"Ich aber sage euch, dass ihr dem Bösen nicht widerstehen sollt" (...) "Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid."
- Jesus

Unsere Bestimmung als spirituelle Geschöpfe, als Kinder Gottes die wir in Wahrheit sind (im Gegensatz zu jenen, die nur behaupten, die Kinder Gottes zu sein, aber an die Wahrheit nicht glauben, diese falschen Juden) liegt nicht im Diesseits, sondern eben darin, nicht im Diesseits zu bleiben. Wer gegen die Welt und ihre regierenden Herren (das sind immer Teufel) in den Krieg zieht, ist ein Narr.


Dieses Bild sollte Bände zu dir sprechen, denn es steckt alles drin, die Maschine offenbart sich; und du weisst auch genau, wieviel "mehr Riesen als 30". III. Und du weisst, was die 3 ist und siehst die Segel, und das ganze Bild, in schwarz/weiss.

Die Bestimmung des Menschen ist es wahrhaftig frei zu werden, aber nicht im Kampf gegen die Welt, denn dieses Unterfangen ist sinnlos, und dieser vermeindliche Weg in die Freiheit führt nur immer tiefer in die Gefangenschaft. Und die Teufel wissen das zu nutzen, es ist der Modus Operandi.

Vergiss die Welt. Vergiss deine Staatszugehörigkeit. Vergiss deinen Vater, deine Mutter, deine Geschwister, vergiss Raum und Zeit. Das alles ist nur eine Illusion auf Zeit. Und ich höre schon "aber heisst es nicht...", und ich sage dieser Stimme, du hast keine Ahnung wovon ich rede. Wer irgendetwas von dem, was in dieser Welt zu sein scheint, mehr liebt als den Vater in Wahrheit, der ist auf dem falschen Weg. Und wer den Weg zum Vater, Jesus Christus, irgendwo anders sucht, als in sich selbst, der ist völlig ab vom Weg, und wird dadurch direkt, sozusagen in LIVE (EVIL) Schaltung, zum Spielball auf dem Spielfeld der Herren der Welt, und zum Anhänger einer Mannschaft.


Ich sage dir das nur deshalb, weil es die Wahrheit ist. Menschen verstehen die Wahrheit nicht, weil sie die Welt im Kopf haben, statt den Herrn im Herzen. Sie kreuzigen Jesus, weil sie nicht wissen, was sie tun, weil sie die Wahrheit nicht hören k ö n n e n, so war es vor 2000 Jahren, so ist es Heute.

Für die Freiheit muss man kämpfen. Aber nicht gegen die Welt, nicht gegen die Illusion, nicht auf dem falschen Spielfeld, auf das einem die Teufel immer wieder erfolgreich locken.


Dieses Spiel, das mit den Seelen in Menschen hier unten getrieben wird, es kotzt mich an. Es ist die Hölle. Aber wir sind selbst schuld daran.


Wir glauben an Lügen und weisen die Wahrheit von uns, halten sie für lächerlich, weil wir uns selbst für besonders klug meinen, hier unten in der Finsternis. In diesem kosmischen Schmierentheater. Wir sind so eitel. Wir, der Mensch.


Das Böse ist in uns selbst. Schau du kannst hier unten rumlaufen und protestieren, aber merkst du nicht, wie dumm das ist? Siehst du denn nicht, wie dein Protest den Teufel, die falschen Herren, legitimiert? Siehst du nicht, dass du gar nicht mit "Nein" abstimmen kannst, weil dein Nein immer ein Ja zum System ist? Vergiss diese Welt. Sie ist ein Irrenhaus. Und konzentriere dich stattdessen auf das wahre Leben.

"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben"
- Jesus

Wo findet das Leben statt? In der Aussenwelt? Das machen dich die Herren der Welt glauben, aber es stimmt nicht. Das Leben ist immer da, wo du auch bist. We'll get into this.



Keine Revolution bringt die Lösung, sondern die Lösung ist das Ende der Revolution. Komm zur Ruhe.

Kommentare:

  1. So ist es Claudio. Das Leben und die Idee von Freiheit auf dieser Welt oder Diesseits ist nur eine Illusion.

    Z. Zt. läuft in Spanien eine Werbung der ONCE, das ist die spanische Blindenorganisation, die ihre heutige Bedeutung jedoch erst durch die Vergabe der Lotterie-Konzession bekam. Obwohl es sich um eine Wohltätigkeitslotterie handelt, ist die ONCE gleichzeitig eine sehr finanzstarke Organisation, die u.a. über beträchtliches Immobilienvermögen verfügt.

    Ja, irgendwie passt das wiederum nicht zusammen.

    So, jetzt zum Slogan auf Deutsch übersetzt:

    „ Unsere Energiequelle ist deine Illusion“.

    Weiter unten noch ein zweites Slogan:

    „Die Illusion muss/soll weitergehen“, was mich an „The show must go on“ erinnert.

    Hier ein paar Bilder der Werbeanzeige:

    http://www.asturiasmundial.com/noticias/fotos/35318_1.jpg

    http://blogs.vidasolidaria.com/once-euskadi/files/2013/02/grafica-castellano-01.jpg

    Ja, wenn man über diese zwei Sätze gründlich nachdenkt und einen anderen bzw. zweiten Sinn sucht, dann kommt man zu dem Schluss, dass die Energiequelle dieser Welt, dieses Universums, des Lichtes, eine totalle Illusion ist und das ist nicht unsere, sondern „ihre“ Energiequelle, aber simultan ist das unsere Illusion. Die Illusion muss bestehen, sie darf nicht verschwinden oder aussterben, sonst ist es aus mit dem ganzen Theater im Diesseits.

    Dazu kommt noch der Name der Organisation ONCE, was gleichzeitig 11 heiβt. Wieder so eine „magische“ Zahl.

    lg

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  3. Auf den Punkt! Es war nie anders!

    ☆ "Das höchst profitabelste Geschäft auf dem Planeten Erde ist die Sklaverei. Und die höchst effizienteste Art der Sklaverei ist die Kontrolle der Leute durch die Kontrolle ihrer Köpfe, besonders dann, wenn man sie kontrollieren kann, ohne dass sie wissen, dass sie kontrolliert werden." -- Catherine Austin Fitts

    ☆ “Welche eigenartigen Wesen sind wir doch, die wir in der Hölle sitzen ganz unten in der Dunkelheit und wir fürchten uns vor unserer eigenen Unsterblichkeit.“ -- Rumi

    Je näher ein Mensch dieser Erkenntnis kommt, desto stärker wird die Sehnsucht nach seinem wahren göttlichen Zuhause, das er einst freiwillig verlassen hat. Damit der Mensch wieder nach Hause finden kann, wurde ihm im Herzen ein Geistfunken aus der göttlichen Sphäre eingepflanzt, eine „Blackbox“ mit dem Programm zur Rückkehr, die von Zeit zu Zeit ihre Signale als Prä-Erinnerung ins Bewusstsein des Menschen sendet, damit er aus seinem TraumSchlaf erwache; wie auch in folgendem gnostischen Zeugnis beschrieben:

    ☆ Das Lied von der Perle -- Kurzfassung:

    „Als ich ein Kind war und in meinem Königreiche wohnte, dem Hause meines Vaters, erfreute ich mich am Reichtum und Ruhm meiner Herkunft.“

    Den jungen Mann schicken die Eltern nach Ägypten, um die Perle zu holen, die von einer Schlange bewacht wird. Als er dort angekommen ist, entledigt er sich des „safrangoldenen Strahlenkleides“ und legt ägyptische Kleider an; man gibt ihm Drogen und er vergisst seinen Ursprung und seinen Auftrag.

    „Ich vergaß, dass ich ein Königssohn war, und vergaß sie, die Perle, und versank in tiefen Schlaf.“

    Sein Vater schickt ihm einen Brief, um ihn wachzurütteln:

    „Erwache und erhebe Dich von Deinem Schlaf. Erinnere Dich, dass Du ein Königssohn bist. Gedenke der Perle, erinnere Dich Deines Strahlenkleides.“

    Er besinnt sich, überwindet die Schlange, nimmt die Kostbare Perle, legt die schäbigen Kleider ab und zieht sein Strahlenkleid wieder an.

    „Das Bildnis des Königs der Könige war dem Gewand aufgemalt und es glich mir selbst, gleich einem Spiegelbild. Ich sah es in mir und in ihm sah ich mich, und ich erblickte meine Ganzheit.“

    Und er kehrt heim, um dem König die Perle darzubringen.

    -- Mysterienmärchen parthisch-manichäischen Ursprungs
    aus den syrischen Thomas-Akten, Kap. 108-113; ca. 250 n.Chr.
    komplett -> www.celtoslavica.de/sophia/Perle.html



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  4. Einfach nur ein Wow! :)

    Ich liebe es wenn du philosophierst, bitte bleib so.

    L. G.

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