Montag, 26. Oktober 2020

Sonntag, 11. Oktober 2020

Japan: Shinto, Samurai und Shinkansen

Animekritik: "IRIA: Zeiram the Animation" (1993)

Die Jury ist entzückt!

 
Produktion

StudioAshi Productions       Originaltitelイ・リ・ア ゼイラム ジ アニメーション
RegieTetsurō Amino                        Release (J)1993
Drehbuch   Tetsurō AminoPublisher (D)      Anime Virtual
MusikYoichiro YoshikawaLaufzeit6 Episoden (OVA), ca 160min

Genre: Science Fiction, Action, Fantasy


Zusammenfassung

https://www.youtube.com/watch?v=N65qqnCVuqo

 

Die aus 6 OVA Episoden bestehende Serie "IRIA: Zeiram the Animation" überrascht mit grandiosem Oldschool Artwork, die Kulisse wird detailverliebt und fantasiereich in Szene gesetzt. Erinnert diesbezüglich an Ghiblis "Nausicaä" (1984). Alleine schon die Gestaltung dieses Werks macht es sehenswert!

Der Plot reisst nun wahrlich keine Bäume aus, es gilt ein mysteriöses Weltraummonster als Endboss zu besiegen, aber der Weg dahin bietet genügend Unterhaltung und Erfrischung, um über 6 Episoden zu bestehen. Wir haben hier eine solide Mittelklasse in einer geradezu absurd opulenten Präsentation! Soviel Seele kriegt man im CGI Zeitalter nicht mehr zu sehen, die Produktionskosten wären astronomisch.

Die Hauptprotagonistin Iria gefällt der Jury besonders, dafür gibts einen sexistisch motivierten halben Extrapunkt. In 3 Szenen wird niedlich-subtiler Fanservice geboten, das wirkt aus dem Pornozeitalter betrachtet richtig süss! "IRIA" war die Überraschung dieses Wochenendes, der Jury hats gefallen.


 

Wertung:

7 / 10
 

Animekritik: "TOKKÔ" (2006)


Produktion

StudioGroup TAC       OriginaltitelTOKKÔ  特公
RegieMasashi Abe                        Release (J)2006
Drehbuch   *
Publisher (D)      AMASIA
Musik*
Laufzeit13 Episoden, ca.325min

Genre: Action, Fantasy, Horror, Splatter, Seinen


Zusammenfassung

Hauptfigur Sakura


Mit einer spürbar unmotivierten deutschen Synchronisation, offensichtlich budgetbeschränkten Animationen auf Sparflamme (aber dafür umso höherem Cringe-Level) und einem Artwork und Storyboard, dass sich mit vermeindlichen Schockszenen irgendwo zwischen der "Hellsing" Originalserie und "Elfenlied" bewegen will, scheinen die Zutaten für ein Trashfest bereitet.

Der Trash wird zwar geliefert, nur das Fest bleibt leider aus. Der absurden Story um Dämonen, die sich Menschen bemächtigen und nur mit dem Schwert (und natürlich von der titelgebenden Spezialeinheit "TOKKO") bezwungen werden können, fehlt schlicht die Spannung. Die Charaktere sind uninteressant. Zwar ganz ansehlich in manchen Szenen, aber durchs Band schlecht animiert. Man kann die fps beinahe mitzählen, böse gesagt.

Das vermeindlich "offene" Ende ist zu billig arrangiert, ganz nach Schema F gescriptet und verheisst huh-huh! Aussicht auf eine 2. Staffel, die aber niemals produziert wurde. Mit Ausnahme der emotionsgeladenen Backstory zur Hauptfigur Sakura ist der Plot für die Tonne, die schlechten Animationen machen die Sache nicht besser.


Wertung:

5 / 10
 

Animekritik: "Baccano!" (2007)


Produktion

StudioBrains-Base       OriginaltitelBakkāno!  バッカーノ!
RegieTakahiro Omori                        Release (J)2007
Drehbuch   Noboru Takagi
Publisher (D)      *nicht veröffentlicht
MusikYuki Kajiura
Laufzeit13 Episoden, ca.325min

Genre: Action, Mystery, Seinen


Zusammenfassung

Bestgirl: Ennis. Alle Episoden (GerSub) bei Le Grand Retour
 

Auf MAL wird diese Produktion aus dem Jahre 2007 mit einer 8,42 bewertet, entsprechend hoch war die Erwartung. Das für einen Anime eher untypische Setting im New York der 1930er Jahre sorgt für Abwechslung, auch die visuelle Präsentation kann sich sehen lassen. Überraschend gewalttätig wird diese im Gang Millieu angesiedelte Story szenenweise dargestellt: da wird ganz nonchalant auch mal einem (allerdings unsterblichen) Kind der Kopf weggeschossen, es werden Fingerkuppen abgetrennt und Gangmitglieder im Kugelhagel zerfetzt. 

Im groben Kontrast wirken die zwei Comic Relief Charaktere Isaac und Miria, die sich parallel zum brutalen Hauptstrang der Geschichte als Nebencharaktere amüsant durch die Episoden blödeln.

Eine non-lineare Erzählweise kann besondere Spannungsmomente erzeugen und für eigentümlichen Witz sorgen, was dieser Serie im Mittelteil genau zweimal gelingt: Bei der Rückblende auf die für den Plot grundlegende Schiffsfahrt im 18. Jahrhundert, sowie in der witzigen Szene, als Isaac durch die Decke hindurch erschossen wird. Ansonsten failt das Projekt nach Ansicht der Jury hart, der zentralen Story um eine schicksalsträchtige Zugfahrt ist aufgrund der andauernden Zeitsprünge schwerlich zu folgen. 

Allerdings muss ich eingestehen, dass diese Geschichte im Geist des Betrachters erstmal sacken muss. Es ist zuviel und zu verworrener Input, der erstmal sortiert und eingeordnet werden will. Im Rückblick betrachtet wirkt "Baccano!" tatsächlich besser als in Echtzeit. Wenngleich diese Serie von der Jury keine Topwertung kriegt, halte ich sie aufgrund des ungewohnten Konzepts und Aufbaus für sehenswert. Zu loben ist die ungewohnt jazzende Hintergrundmusik und insbesonders das Titelthema "Guns&Roses" von Yuki Kajiura, das sehr gut zum 30er Jahre Gangsterstory-Setting passt.



Wertung:

7 / 10
 

Die Weltraumaffen | Abrakagender, Zauberlehrlingx

Samstag, 10. Oktober 2020

Freitag, 9. Oktober 2020

Abt. I confess....

Wenn der Autismus hart kickt: Jedes Wochenende, seit wohl bald einem Jahr, läuft dieser Track Freitag Abends in meinem Spassbunker mindestens einmal, im Regelfall etwa 30 Minuten lang in Dauerschleife, in einem Untertab mit. Dies mit der einen Aufgabe, ein comfy Weekend einzuläuten! Alles Heil an Denjenichen, der mich vor vielen Monden auf diesen Track verlinkt hat! 

 

Das beste Citypopstück aller Zeiten desu: