Samstag, 24. Oktober 2015

nv374 Bazooka Circus 3

Kommentare:

  1. You had me at hello! ;)

    Frage zur "3":

    Wie siehst Du die Dreifaltigkeit in der christlichen Theologie? Vielleicht für eine kurze Antwort eine zu gewichtige Frage, ich stelle sie trotzdem.

    LG,

    Dani

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    1. Hoi Dani
      mein Glaube gilt keiner Dreifaltigkeit, ich glaube an Jesus und dieser Weg genügt mir vollkommen.
      Die Idee der Dreigötterei hat lange Historie zB in Babylon (wo der Kabbalismus ja wurzelt) wobei die Dritte im Bunde dann meist mütterlich assoziiert ist. Kürzlich hörte ich bei den SWR4 "Gedanken zum Tag" (läuft um 5:57 Uhr) einen Vertreter der 'altkatholischen Kirche' (die rotieren, spannend ist auch immer der Tanz eines Rabbiners Joel Berger) und wohnte seinem Versuch bei, den 'heiligen Geist' als 'die Mutter' zu klassifizieren - also genau so, wie die Kabbalisten Binah Saturn bezeichnen. Darum halte ich die Betonung dieses Dreifaltigen Gedankens für wenig zielführend bis gefährlich. Denn es gibt nur einen Weg und ein Pfarrer sollte mE von nichts anderem sprechen, denn Jesus ist die Wahrheit und der Weg, basta.

      Kurze Antwort:)

      lg

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    2. Ich hab Deine Haltung dazu beinahe vermutet Claudio ;)

      Ja, die Trias ist ja auch in allen antiken Religionen immer vorhanden gewesen, auch wenn es, wie in der alten römischen Mythologie wesentlich mehr Götter geben hat, aber die großen 3 waren immer der Mittelpunkt.

      Einschub: Dazu passend ein Hinweis auf die Gründungsgeschichte Roms und seine Anfänge. Wir wissen aus archäologischen Studien, dass Rom bereits viel länger als in der tradierten Geschichte überliefert eine urbane Siedlung mit entsprechenden (Wirtschafts-) Beziehungen auch ins östliche Mittelmeer war. Als Historiker gehe ich auch immer gern an die Quellen, um nicht falscher Sekundärliteratur aufzusitzen. Bei Livius finden wir eine Darstellung, als wäre Rom lange ein Dorf gewesen, in dem selbst der König noch die Ackerfurchen gezogen hat. Früher hatte ich das als Darstellung einer gewissen Bodenständigkeit interpretiert, in einem Deiner letzten Videos sprachst Du vom Gott der Ernte und ich konnte nicht anders, als diese Darstellung entsprechend neu in diesem Zusammenhang zu sehen.

      Nochmal zur Dreifaltigkeit: Wer ist aber der Vater, von dem Jesus spricht (auch etwa in der Aussage "Glaubt an Gott und glaubt an mich". Und warum betet Jesus zu seinem Vater, wenn er selbst ganz Gott ist?), und wer der Heilige Geist, den Jesus als von Gott geschickt für die Zeit danach ankündigt? Vielleicht versuchte man sich hier unbedingt das Konstrukt der "3" umzuhängen und betonte die Trinität mehr als nötig, aber wir finden das nun mal in den Evangelien.


      "Altkatholisch" scheint mir sowieso nur die Variante für jene Priester zu sein, die ihre Ehelosigkeit nicht ertragen. Mich zog vor Jahren der Name altkatholisch zugegeben sehr an, bemerkte aber bald eine unerträgliche Beliebigkeit. Dass man dann gern auch noch den Hl. Geist als die Mutter identifiziert, verwundert mich nicht. Der Zeitgeist schreit doch geradezu nach dem Weiblichen, Maria ist wohl nicht mehr genug, noch dazu dem Männlichen untergeordnet ;)

      Schöne Grüße,

      Dani

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  2. ah, ich bevorzuge 80'er Jahre Videos! Da brauchte man noch kein Handgruß - da reichte eine XXX Kulisse völlig aus ;)

    https://www.youtube.com/watch?v=rOXaPE6gklI

    Gruß,

    Hunky

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